Schwitzhüttenzeremonie zu Mabon

Mabon stellt den Wendepunkt von Sommer zu Herbst im Jahreskreislauf dar. Es ist die Herbst Tag- und Nachtgleiche zu der sich alles in eine Balance begibt und Tag und Nacht zum zweiten Mal im Jahr gleich lang sind. Der Sommer geht zu Ende und die Zeit der dunklen Jahreszyklen beginnt. Alle Pflanzen und Bäume ziehen sich jetzt in eine Ruhephase zurück, denn die Saftzufuhr für sie nimmt ab.

Es ist jetzt die Zeit gekommen, wo wir uns nach Innen zurückzuziehen, Innenschau halten, ebenso wie die Natur zur Ruhe zu kommen. Mabon spiegelt uns den Ausgleich und das Gleichgewicht zwischen zwei Kräften und Polaritäten wieder.

Fragen, die uns bei der Zeremonie zur Herbst Tag- und Nachtgleiche führen werden sind: Welche Erfahrungen bringe ich aus dem Sommer mit? Was hat er mir gebracht? Was habe ich gelernt und wo bin ich innerlich gewachsen? Was habe ich erreicht? Worauf gilt es sich nun zu besinnen? Was sind meine weiteren Pläne für das kommende Jahr? Was muss als nächstes getan werden?  

Die Feuerzeremonie zu Mabon führt uns zu mehr Klarheit über das was war und was kommen soll. Die Erdverbundenheit ist zentraler Mittelpunkt der Zeremonie. Wir danken uns selbst und dem Schöpfer für alles, was wir im Sommer bekommen haben an Erfahrungen, Gaben, Erkenntnissen; Menschen, die uns bereichert haben oder in unser Leben getreten sind und auch für materielle Dinge – alles was uns berührt hat, uns hat wachsen lassen in jeder Form.

Channeling, Gebete und Stille werden unsere Gehilfen dabei sein, zur Ruhe zu kommen; in Dankbarkeit, verbunden mit unserem Herzen zu sein und uns einzubetten in den großen, natürlichen Kreislauf des Lebens, der vor uns als eine der größten Wahrheiten des gesamten Schöpfungsprinzips steht.