Schwitzhüttenzeremonie zu Jul

Am 21.12.2013 ist Tag der Wintersonnenwende, an dem die Sonne ihren niedrigsten Stand hat und inne hält, um die Tage länger werden zu lassen und die Nächte wieder kürzer. Das Feuer unserer Schwitzhütte, brennt an diesem Tag zu ehren der Sonne- der Wintersonnenwende, des Sonnenfestes, welches die Menschen seit jeher feiern, um im Einklang mit der Natur zu leben und die Veränderungen der Erde und der Sonne bewusst zu erleben.

Wir ehren mit einer Schwitzhüttenzeremonie* (siehe in der Menüleiste den Link: Schwitzhütte) zur Wintersonnenwende, die Wiedergeburt des Lichts, das alles Leben bringt. Dieses Fest ist der bewussten Verankerung des Lichts in deinem Leben bestimmt und so darf es in deiner inneren Mitte einen festen Bestandteil deines Wesens ausmachen, dass du dich deinem inneren Licht zuwendest - immer wieder. Wenn wir die Schwitzhütte betreten, bietet sich dir die Möglichkeit sich von der Dunkelheit, die im Bauch von Mutter Erde ruht, noch einmal leiten zu lassen und zu schauen: Was schläft in mir - unbewusst und unerkannt? Folge ich meiner eigenen Natur, meiner inneren Stimme? Sehe ich meine Stärken sowie meine Schwächen? Was möchte ich bewusst in mein Leben einladen und verankern? Wo fehlt es mir an etwas? Ist etwas zu viel?

Unser gesamtes Leben besteht aus Licht und Schatten, aus Schwarz und Weiß, männlich und weiblich, aus allen Gegensätzlichen, was das Leben auf der Erde mit sich bringt. Sich dessen bewusst zu sein und auch die Grauzonen, das was zwischen den Dingen liegt, zu erkennen, bringt uns in ein Gleichgewicht, in eine Beobachterposition und in unsere Mitte. Dieses Wissen bringt uns in einen neutralen Geist, in dem nichts zu viel und nichts zu wenig ist. Jeder von uns trägt Unbekanntes in sich selbst und wird sich weiter dort entdecken, wo er sich selbst noch nicht kennt, vorausgesetzt er lässt es zu.

Das Licht in uns, steht für Bewusstheit, Bewusstsein und dafür, sich selbst zu kennen; es führt uns immer weiter in abgelegene Bereiche unseres Wesens, von denen wir uns irgendwann einmal abgeschnitten haben, die wir nicht wahr-haben, die liebevoll geweckt werden wollen. So bringt uns unsere innere Mitte eine Akzeptanz, dass wir alle Unbekanntes- und blinde Flecken in uns tragen, wie groß oder klein sie sein mögen, spielt dabei keine Rolle, denn wir sind uns gleich.                                                                                                                  

Die Wiederkehr des Lichts, der Sonnenenergie, hilft uns in der Schwitzhütte zu reinigen und mit den Fragen zu gehen, über die wir uns mehr erfahren, um soweit im individuellen Bewusstsein aufzusteigen, wie es uns der Moment, unserer eigener unsichtbarer Schatten und unser lichtbringendes Bewusstsein erlaubt. Das Licht was sich im Außen erweitert, darf uns ein gründlicher Lehrmeister sein, auch unser inneres Wesen in Schönheit zu erweitern, so dass wir nicht mehr aus den blinden Flecken heraus reagieren, sondern aus unserem höchsten Bewusstsein agieren.